Event Strategie-Beratung. Transformation.

Service Design Drinks: "Beef – Wir brauchen Beef"

„Maybe we think too much and see too little.“ Bei den Drinks #14 berichteten Stefan Wacker, Veranstalter der Drinks, und Jörg Schöffmann, Managing Director bei extend.u, von Bootcamp-Formaten und wie man den Transformationsprozess z.B. bis zur Gründung eines Start-ups erfolgreich begleitet.

Transformation in vier Tagen

Vom Post-it zu einer New Company – dass so etwas möglich ist, welche Stolpersteine es auf diesem Weg gibt und wie es gelingen kann, die Anfangseuphorie nicht nur über Tage zu halten, sondern auch langfristig und vor allem erfolgreich einzubringen, das konnten die interessierten Zuhörer an diesem Abend erfahren. Sowohl Jörg Schöffmann als auch Stefan Wacker halten viel von Theorie, von Strategien und Methoden, in der Praxis allerdings zählt für sie noch etwas ganz anderes: die Begeisterung. Denn erst, wenn die richtige Energie entfacht wird und auch gehalten werden kann, können Veranstaltungen wie das viertägige Bootcamp, von dem die beiden an diesem Abend berichten, auch wirklich Früchte tragen.

Neue Wege denken

Die klaren Spielregeln, die Stefan Wacker und Jörg Schöffmann zu Beginn des Bootcamps aufstellten, sind so selbstverständlich, dass sie es leider eben doch nicht (mehr) sind: stay focused, cooperate and respect – und lass vor allem mal das Daily Business draußen.

Die Teilnehmer – aus allen Hierarchieebenen kommend –  wurden im Vorfeld gebrieft und kamen gut vorbereitet. Gebildet wurden vier Teams, von denen jedes auf einen Pitch hinarbeitete. Konkurrenzdenken war gewünscht, allerdings nur insoweit als es anspornt. Denn am Schluss wurden die Gewinner des Pitches auf die anderen Teams verteilt, um mit ihnen gemeinsam zu überlegen, welche Elemente und Komponenten adaptiert werden könnten. So konnte am Ende das gesamte Team hinter einem gemeinsamen Zielbild vereint werden.

Das Workshopland verlassen

Die von den beiden Experten angewandten Methoden sind aktuelle und bewährte aus der Strategie-Entwicklung, die leitenden Prinzipien kamen aus dem Service Design Thinking und dem agilen Projektvorgehen. Jeweils exakt auf die Teilnehmer und das gewünschte Ergebnis abgestimmt.

Unternehmen in ihren Transformations- und Veränderungsprozessen zu unterstützen, sie zu begleiten und gezielt zum Erfolg zu führen, ist – so das Fazit des Abends – nur dann möglich, wenn man das Workshopland zum richtigen Zeitpunkt wieder verlässt, das erzeugte Momentum nutzt und mit einem begeisterten Team die notwendige Beteiligung im Unternehmen herbeiführt. Fancy und bunt ist die Arbeit dann nicht mehr. Jetzt braucht es das Fleisch – die Substanz, die die Basis für zukünftige Erfolge stellt.  In einem engen Zeitfenster gilt es, die Emotionen der Veränderung zu managen, um am Ende das persönliche Commitment der Entscheider zu erreichen. Erfolgsrezepte gibt es dafür nicht, allein das achtsame Steuern und permanente Nachjustieren des gesamten Prozesses eröffnen die Chancen auf wirksame Ergebnisse jenseits der Post-its.

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