Event Innovation. DigitalFestival.

New-Work-Roadmap: Mit Mensch, Raum und Methode zum Erfolg

Wer das WARUM kennt, kommt auch auf neuen Wegen zur Lösung und findet andere Formen der Zusammenarbeit. Nur eine gemeinsame Vision, Einblick in die Ziele und Eigenverantwortung spornen in der neuen Arbeitswelt zu Höchstleistungen an. Bei dem Event "New Work Roadmap" sind die Teilnehmer deshalb genau diesen Dingen auf den Grund gegangen und haben Ideen gesammelt, wie man mit den Dimensionen "Mensch, Raum und Methode" den Anforderungen an neue Arbeitsweisen gerecht werden kann.

Deshalb haben wir gemeinsam mit der Firma GREPLE und Arthur Soballa, Veranstalter der New-Work-Week, im Rahmen des Nürnberg Digital Festivals 2018 das Event "New-Work-Roadmap" organisiert. Menschen aus verschiedenen Unternehmen und Branchen fanden sich tagsüber ein, um gemeinsam zu den Themenkomplexen "Mensch - Raum - Methode" Ideen für neue Arbeitswelten zu entwickeln. Da New Work jedoch nicht im stillen Kämmerlein und auf Papier funktioniert, präsentierte die Gruppe abends einem großen Publikum ihr Tageswerk. Lob, Kritik, Nachfragen – alles war erlaubt und das Angebot zur Diskussion wurde ausgiebig und gern genutzt.

New Work brauch einen langen Atem

Stefan Schindler, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank Nürnberg, war ebenfalls als Gast vor Ort und zog folgendes Fazit aus dem Event: „Ich fand es sehr beeindruckend, dass hier viele Menschen aus ganz unterschiedlichen Branchen, aus Unternehmen mit ganz unterschiedlicher Mitarbeiterzahl da waren und dass man heute den ganzen Tag an so einem spannenden Thema gemeinsam arbeiten konnte und tolle Ergebnisse dabei herausgekommen sind.“ Interessant war für Schindler zudem, dass Start-ups, die eine gewisse Größe erreichen und in Linienfunktion gehen, mit ganz ähnlichen Herausforderungen zu kämpfen haben wie etablierte Unternehmen, die in ein vernetztes, kollaboratives Arbeiten umsteigen wollen. Uns interessierte dann natürlich noch, ob Schindler nach diesem Erfahrungsaustausch einen Tipp für diejenigen Unternehmen habe, die gerade erst beginnen, etwas an ihren Arbeitsweisen zu verändern. Die Antwort traf auch den Kern der Aussagen der anderen Teilnehmer: „Es beginnt bei den Verantwortlichen, bei den Führungskräften, bei den Vorständen. Es ist wichtig zu wissen, dass man sich auf eine Reise begibt, in eine Veränderung und dass New Work nicht von heute auf morgen passieren kann, sondern dass es zuerst Mal eine kulturelle Veränderung im Kopf der Verantwortlichen ist, für die man einen langen Atem braucht.“

New-Work-Mythen

Alle Workshop-Teilnehmer kamen letztlich zu dem Schluss, dass das Themenfeld "New Work" sehr komplex ist, man aber nicht drumherum kommt, sich damit auseinanderzusetzen. Ebenso wie von der "digitalen Transformation" sind jedoch Viele auch schon des Begriffs überdrüssig und von Verantwortlichen in Unternehmen bekommt man dann schnell zu hören: "Ach, wieder so ein Modethema. Brauchen wir nicht. Funktioniert bei uns auch ohne." Deshalb haben die Event-Teilnehmer auch die beliebtesten New-Work-Mythen gesammelt. Unsere Top 5 sind:  

  • Mythos 1: Mit New Work ist Arbeit immer locker, agil und macht Spaß.
  • Mythos 2: New Work funktioniert nur in Start-ups. Bei uns im Konzern geht das nicht.
  • Mythos 3: Meine Firma braucht New Work nicht, ich entscheide mich einfach dagegen.
  • Mythos 4: Ich will New Work und ab morgen ist es da.
  • Mythos 5: New Work ist etwas Neues.

Natürlich ist New Work gerade in aller Munde, aber egal wie man das Kind nun nennt, verschließen sollte sich kein Arbeitgeber davor. Der Kampf um qualifizierte Fachkräfte nimmt immer drastischere Ausmaße an und nur diejenigen, die bereit sind, eine Arbeitsatmosphäre zu schaffen, in der Arbeitnehmer sich wohlfühlen, können künftig noch erfolgreicher sein.

CONTACT

Sprechen Sie mich an

Christian Dechert

TEL+49 (0)911 - 540 72 278